Text zum Video: Die E-Card als Bürgerkarte
Der erste Beitrag der E-Goverment Serie der Telekom Presse auf TW1 befasst sich mit der E-Card als Bürgerkarte.
Der erste Beitrag der E-Goverment Serie der Telekom Presse auf TW1 befasst sich mit der E-Card als Bürgerkarte.
Sprecher:
Seit ihrer Einführung im Jahr 2005 gilt die Karte als Erfolgsstory. Jetzt hat die E-Card eine neue nützliche Funktion bekommen. Christian Rupp ist Sprecher der Plattform Digitales Österreich im Bundeskanzleramt, die die Aktivitäten aller Behörden für E-Government koordiniert und steuert.
Christian Rupp:
E-Government bringt Erleichterung für alle Bürgerinnen und Bürger und Wirtschaftstreibenden, da E-Government rund um die Uhr zur Verfügung steht. Das heißt: das elektronische Amt ist an 7 Tagen in der Woche, 24 Stunden geöffnet und eine wesentliche Voraussetzung ist eben die Bürgerkartenfunktion. Sie dient quasi als elektronischer Ausweis und damit kann ich auch meine Anträge elektronisch unterschreiben.
Sprecher:
Der Technologieexperte Peter F. Mayer ist Chefredakteur der Fachmedien Telekom-Presse und des pfm-Magazin.
Peter F. Mayer:
Die neue Bürgerkarte bringt eine Reihe von Vorteilen. Sie kann nicht nur für den Amtsweg im Internet oder Auskünfte von den Sozialversicherungen benutzt werden, sondern auch für sicheres Internet-Banking oder zum Unterschreiben von Dokumenten. Denn die Bürgerkarte enthält nun neben der elektronischen Ausweisfunktion auch die qualifizierte Signatur. Diese elektronische Unterschrift ist rechtlich der Unterschrift per Hand gleichgestellt. Mit dieser elektronischen Unterschrift kann man in juristisch einwandfreier Weise auch Verträge unterschreiben. So ein Dokument kann aber auch eine Rechnung sein die man kostensparend per E-Mail versendet.
Sprecher:
Voraussetzung für die Bürgerkarte ist ein Computer mit Internetzugang und die E-Card selbst. Dann ist der Anmeldevorgang ganz einfach von zu Hause zu erledigen. Um die Karte lesen zu können braucht man nur noch einen Kartenleser den man im Fachhandel erhält.
Christian Rupp:
Das Motto der österreichischen Verwaltung lautet einfach, schneller, besser und genau so wurde der Aktivierungsprozess der E-Card als Bürgerkarte gestaltet. Das heißt: ich gehe auf das Internetportal www.buergerkarte.at, kann dort meine E-Card registrieren lassen, bekomme dann einen RSa-Brief zugestellt und mit dem Aktivierungscode kann ich dann meine E-Card als Bürgerkarte freischalten.
Sprecher:
Den Code aus dem RSa-Brief geben sie ein und legen dann selbst die beiden benötigten Pin-Codes fest. Wichtig ist es gleich anschließend den Signaturvertrag elektronisch zu unterschreiben, denn erst ab diesem Zeitpunkt ist die Bürgerkarte endgültig freigeschaltet. Und wenn man will war das Abholen des RSa-Briefs mit dem Aktivierungscode der letzte Besuch auf einem Postamt, denn …
Christian Rupp:
Ein wichtiger Punkt ist auch die Registrierung unter www.zustellung.gv.at, denn damit habe ich die Möglichkeit, dass mir meine Bescheide auch elektronisch zugestellt werden, das heißt, ich brauche nicht mehr aufs Postamt gehen und kann dann diesen elektronischen Bescheid ausdrucken, abspeichern oder weiterleiten, je nach dem wie es mir beliebt.
Sprecher:
www.zustellung.gv.at und die Bürgerkarte ersparen der Bürgerin und dem Bürger zeitaufwendige Amtswege. Das österreichische E-Government macht damit den Kontakt mit der Behörde bequem wie nie zuvor. Und wie die Bürgerkarte selbst ist auch dieses Service kostenlos.
Peter F. Mayer:
Das schöne an der E-Card ist das sie nichts kostet. Lediglich für den Kartenleser müssen sie 14 Euro bezahlen, aber diese Kosten spielen sie sehr rasch wieder herein, denn sie sparen Nebenkosten wie Porto und sie gewinnen jede Menge Zeit.
Sprecher:
Für persönliche Beratung rund um die Bürgerkarte stehen folgende Telefonnummern zur Verfügung:
E-Card Serviceline: 05 01 24 33 11,
A-Trust Hotline 0900 940 910 oder
Sie schicken eine E-Mail an hilfe@a-trust.at.
Mehr als 7 Millionen E-Cards sind eine sichere Basis dafür, dass die neue Bürgerkarte zu einer weiteren Erfolgsstory des österreichischen E-Governments wird.
Der Beitrag wurde am 4.4. und 7.4.2008 über TW1 ausgestrahlt. Weitere Folgen sind jeden Freitag um 15:05 und 17:05, sowie Montag um 11:00 und 14:00 auf TW1 in der Sendung Treffpunkt Österreich zu sehen.