Text zum Video: FinanzOnline - das E-Finanzamt
Dieser Beitrag der E-Goverment Serie der Telekom Presse auf TW1 stellt den komfortablen Service des Finanzministeriums, FinanzOnline, vor.
Dieser Beitrag der E-Goverment Serie der Telekom Presse auf TW1 stellt den komfortablen Service des Finanzministeriums, FinanzOnline, vor.
Sprecher:
Seit dem Jahr 2003 haben alle Bürger so wie Unternehmer und Gemeinden Zugang zu FinanzOnline. Der Amtsweg per Mouseklick ist Realität. Österreich ist damit internationaler Vorreiter.
Peter F. Mayer:
Sogar als gestandener IT-Journalist war ich überrascht was FinanzOnline alles kann. Und überrascht war ich auch wie schnell alles geht zum Beispiel. der Jahresausgleich. Schon binnen einer Woche haben Sie das Geld auf ihrem Konto. In Deutschland wo es diese elektronischen Prozesse noch nicht gibt dauert es oft bis zu einem Jahr.
Sprecher:
Bringen Sie ihre Steuererklärung doch im Pyjama vorbei sagt das Bundesministerium für Finanzen. Ein großer Teil der Österreicher befolgt bereits diesen Rat und benutzt FinanzOnline.
Arthur Winter:
Die Gesamtsumme ist jetzt mittlerweile schon beträchtig. Wir haben 2,7 Millionen Teilnehmer. Das sind nicht nur Bürger und Unternehmer, sondern auch Gemeinden die dabei sind. Das heißt, das ist also schon eine klägliche Zahl die das ganze Verfahren nutzt.
Sprecher:
Die Verwendung von FinanzOnline ist denkbar einfach. Nach der Anmeldung bekommt man per RSa-Brief seine Zugangsdaten mit denen man sich per Internet anmelden kann. Noch einfacher und sicherer ist die Benutzung von FinanzOnline mit der Bürgerkarte.
Arthur Winter:
Die fortgeschrittene Stufe ist dann mit der Bürgerkarte. Das heißt, wir brauchen so einen Kartenleser, die Software dafür, dann ist es auch noch um eine Stufe sicherer, das faktisch eindeutig die Indifikation über die Bürgerkartenfunktion erfolgt.
Sprecher:
Mit der Bürgerkarte wird man bei FinanzOnline zwar eindeutig identifiziert, aber trotzdem nicht zum gläsernen Mensch.
Arthur Winter:
Die Finanzverwaltung hat immer schon mit sehr sensiblen Daten zu tun gehabt und in unserer Kultur sind die Einkommensdaten etwas ganz besonderes, im Vergleich zu den nordischen Ländern, daher ist das immer sehr stark abgeschottet. Es führt auch zu einer Kritik an der Finanz, dass etwa die Forschung keine Daten kriegt, das wir keine Daten weitergeben. Und eine Weitergabe von Einkommensdaten erfolgt nur dort wo das Gesetz so etwas vorschreibt zum Beispiel. Vorschreibungen bei der Kammer für ein Umlageverfahren, dann muss es aber im Gesetz stehen, sonst gibt es keine Datenweitergaben von uns.
Sprecher:
Hinter FinanzOnline steht das Bundesrechenzentrum, das auch für Betrieb und laufende Wartung zuständig ist. Modernste Technologien sind die Basis für ein ausgereiftes Sicherheitskonzept.
Roland Jabkowski:
Gerade in so sensiblen Bereichen wie Steuern, wie Justiz oder insbesondere auch Gesundheit sind neben einem einwandfreien technischen Ablauf auch Datenschutz und Datensicherheit von größter Bedeutung. Jeder kann davon ausgehen, dass die im Bundesrechenzentrum gespeicherten Daten mit großer Umsicht und großer Sorgfalt behandelt werden, das heißt bei uns sehr gut aufgehoben sind.
Sprecher:
Seit 2007 können auch Jugendliche ab 14 Jahren FinanzOnline verwenden. Ein Angebot, das von den Jugendlichen begeistert angenommen wird. Der Steuerausgleich bei Ferialjobs war noch nie so einfach wie jetzt.
Markus Fassl:
Man erspart sich die Behördenwege und man kann dort die Arbeitnehmerveranlagung bequem über ein Internetformular machen und seine ganzen Steuern abwickeln.
Johanna Reiner:
Werde ich auch nutzen, weil mir eben das Eingeben elektronisch angenehmer ist als irgendwelche Zetteln auszufüllen und Formulare abzuschicken.
Markus Panusch:
Da kriege ich meine Negativsteuer zurück, das ist ein unterschiedlicher Betrag zwischen 20 Euro und 60 Euro für ein Monat.
Sprecher:
Für das Ministerium ist das der richtige Weg in die Zukunft.
Arthur Winter:
Damit habe ich einfach eine junge Generation die wenn sie es einmal gemacht hat einen Nutzen hat, nämlich ich kriege das Geld. Die haben alle eine Gutschrift üblicherweise und damit werde ich auch dabei bleiben.
Sprecher:
Das Finanzministerium sieht sich als ein Serviceministerium für die Bürgerinnen und Bürger. FinanzOnline trägt wesentlich zu diesem Servicecharakter bei. Nutzen auch sie diesen kostenlosen Service des Bundesministeriums für Finanzen. Wir wünschen gutes Gelingen mit FinanzOnline.
Der Beitrag wurde am 2.5. und 5.5.2008 über TW1 ausgestrahlt. Weitere Folgen sind jeden Freitag um 15:05 und 17:05, sowie Montag um 11:05 und 14:05 auf TW1 in der Sendung Treffpunkt Österreich zu sehen.