eGovernment MONITOR 2011

Österreich ist bei der Nutzung und Akzeptanz von elektronischen BürgerInnendiensten im internationalen Vergleich neben Schweden führend.

Die Studie "eGovernment MONITOR 2011" wurde von der Initiative D21 und ipima durchgeführt. Diese bestätigt, dass Österreich bei der Nutzung und Akzeptanz von elektronischen Bürgerinnen- und Bürgerdiensten im internationalen Vergleich neben Schweden führend ist. Knapp 70 % der Internetnutzenden kommunizieren bereits online mit Behörden.

Um das E-Government-Angebot attraktiver und userorientierter zu gestalten, wurden im Rahmen der "eGovernment MONITOR 2011" - Studie Bürgerinnen und Bürger verschiedener europäischer Länder (Deutschland, Österreich, Großbritannien und Schweden) befragt, wie sie zum E-Government stehen und ob die entwickelten Dienste tatsächlich ihrem Bedarf entsprechen.

Einen wesentlichen Erhebungsschwerpunkt der Studie stellte dabei die Zufriedenheit der User mit dem aktuellen Online-Angebot zur Abwicklung von Behördengängen im Internet dar. Die Ergebnisse zeigen, dass über 95 % der E-Government-User mit dem derzeitigen Angebot durchwegs zufrieden sind und dieses auch nutzen. Jede zweite befragte Person gab dabei an, sehr oder äußerst zufrieden zu sein. Österreich liegt hier im Vierländervergleich mit Deutschland, Großbritannien und Schweden klar an erster Stelle.

Neben der Zufriedenheit zählen auch Sicherheit, Datenschutz und Zuverlässigkeit zu den Anforderungen an ein userfreundliches E-Government. Daher setzt Österreich durch die Handy-Signatur und die [en]E-Card/en] auf die elektronische Identität und die digitale Unterschrift.

Vor allem die Handy-Signatur (http://www.handy-signatur.at) bietet höchstmögliche Sicherheit in Verbindung mit großem Komfort, weil hierbei kein Chipkartenlesegerät und keine zusätzliche Software benötigt werden.

Aber auch in der Kategorie Bekanntheit einzelner E-Government-Angebote bestätigen die Ergebnisse, dass die Online-Anwendungen in Österreich den Usern bekannt sind, diese gut angenommen und größtenteils genutzt werden. Vor allem die Faktoren Zeitersparnis und Einfachheit überzeugen. Zudem zeigen die Studienergebnisse, dass User das Online-Angebot ihrer Behörden und dessen Vorteile positiv einschätzen.

Der "eGovernment MONITOR 2011" steht als kostenfreier Download unter http://www.egovernment-monitor.de zur Verfügung.

"Seit dem Jahr 2006 belegt Österreich ununterbrochen den ersten Platz im E-Government Ranking der Europäischen Kommission. Die Vorreiterrolle Österreichs im E-Government lässt sich auch darauf zurückführen, dass Österreich mit der Plattform "Digitales Österreich" ein Lenkungsgremium der Bundesregierung für ganz Österreich hat und das erste Land in Europa war, das ein eigenes E-Government Gesetz verabschiedet hat."
Peter Kustor, Leiter Abteilung E-Government (Recht, Organisation und Internationales) im Bundeskanzleramt

"Diese erfreulichen Ergebnisse bestätigen uns in unserer Arbeit und zeigen uns, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Jedoch dürfen wir jetzt nicht stehen bleiben. Wir sind bestrebt, dass E-Government-Angebot weiter auszubauen, um den Bürgerinnen und Bürgern österreichweit die gleichen Services zur Verfügung zu stellen."
Christian Rupp, Sprecher der Plattform "Digitales Österreich" im Bundeskanzleramt

Eine der großen Herausforderungen in Deutschland ist es, die bereits bestehenden E-Government-Angebote den Bürgerinnen und Bürgern richtig zu kommunizieren. Denn wer Online-Angebote der Behörden schon nutzt, ist damit zufrieden und sieht weniger Hemmnisse. Wir freuen uns über das gute Abschneiden Österreichs und hoffen, dass wir durch einen kontinuierlichen Austausch auch in Deutschland in naher Zukunft entsprechende Nutzungsraten erreichen können."
Daniel Ott, Pressesprecher der Initative D21

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