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IKT-Einsatz in Haushalten und Unternehmen 2012

Laut Statistik Austria waren 8 von 10 Haushalten im Jahr 2012 mit einem Internetzugang ausgestattet (79 Prozent). Für den Internetzugang werden in Haushalten auch immer öfter Breitbandverbindungen genutzt, in 77 Prozent aller Haushalte wurden Breitbandverbindungen eingesetzt.

Haushalte mit Internetzugang und Breitbandverbindungen 2002 - 2012

Diagramm Prozentueller Anteil Haushalte mit Internetzugang und Breitbandverbindungen 2002-2012. Details siehe nachstehenden Link Ausführliche Beschreibung.

Haushalte mit Internetzugang und Breitbandverbindungen
Ausführliche Beschreibung

Ausführliche Bildbeschreibung

Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Geschäftsablauf ist für Unternehmen unverzichtbar geworden. Beinahe kein Unternehmen kommt ohne Internetzugang aus. Im Jänner 2012 hatten 98 Prozent der österreichischen Unternehmen ab 10 Beschäftigten Zugang zum Internet. Mehr als 4 von 5 aller Unternehmen waren mit einer Website im Internet präsent (82 Prozent), wobei dies nach wie vor von der Unternehmensgröße abhängig ist. Während beinahe alle großen Unternehmen (250 und mehr Beschäftigte) eine Website besitzen (99 Prozent), sind es bei den mittleren Unternehmen (50 bis 249 Beschäftigte) 92 Prozent und bei den kleinen Unternehmen (10 bis 49 Beschäftigte) 80 Prozent. Immer mehr Unternehmen griffen 2012 zu schnellen und leistungsfähigen Breitbandverbindungen, um ins Internet einzusteigen. Bereits 91 Prozent aller Unternehmen nutzten eine Breitbandverbindung für den Internetzugang.

  • 98 Prozent der österreichischen Unternehmen nutzen das Internet.
  • 79 Prozent der österreichischen Haushalte haben einen Internet-Zugang.
  • 82 Prozent der österreichischen Unternehmen verfügen über eine eigene Webseite auf der sie ihre Waren und Dienstleistungen sowie das Unternehmen präsentieren.

Nutzung von E-Government-Angeboten

Durch die Angebote der Ämter und Behörden im Internet sollen diverse Amtswege sowie der Zugang zu relevanten Informationen für Bürgerinnen und Bürger erleichtert werden. E-Government kann von der Angebots- oder auch von der Nachfrageseite aus betrachtet werden.

Im Rahmen der IKT-Erhebung in Haushalten 2012 wurden die Personen gefragt, ob und welche E-Government-Angebote sie nutzten. 53 Prozent der Personen haben E-Government-Angebote in den letzten zwölf Monaten vor dem Befragungszeitpunkt genutzt, das entspricht rund 3,4 Millionen Personen.

Unter dem Sammelbegriff E-Government ist die Informationssuche auf öffentlichen Websites, das Herunterladen von Formularen oder das elektronische Rücksenden von Formularen gemeint. Betrachtet man nun die einzelnen Komponenten des Begriffs E-Government, so ergibt sich bei den Haushalten folgendes Bild:

  • 47 Prozent der Internetnutzerinnen und Internetnutzer haben das Internet für die Informationsgewinnung auf öffentlichen Websites verwendet.
  • 34 Prozent der internetnutzenden Personen haben in den letzten drei Monaten Formulare heruntergeladen.
  • 26 Prozent der Personen, die das Internet nutzten, haben in den letzten drei Monaten vor dem Befragungszeitpunkt Formulare elektronisch zurückgesendet.

Bei den Unternehmen ergibt sich 2011 folgendes Bild:

  • 83 Prozent der Unternehmen haben das Internet für die Informationsgewinnung auf öffentlichen Websites verwendet.
  • 85 Prozent der Unternehmen haben in den letzten drei Monaten Formulare heruntergeladen.
  • 75 Prozent der Unternehmen haben in den letzten drei Monaten vor dem Befragungszeitpunkt Formulare elektronisch zurückgesendet.
  • 61 Prozent der Unternehmen haben in den letzten drei Monaten einen Behördengang vollständig elektronisch abgewickelt.
  • 13 Prozent der Unternehmen haben bei einer öffentlichen elektronischen Ausschreibung (E-Tendering) ein Angebot elektronisch abgegeben.

Quelle: Statistik Austria

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