Was bisher geschah

  1. E-Government Offensive 2003-2005
  2. Leitbild
  3. Werte und Prinzipien
  4. E-Government Roadmap 2003-2005
  5. Weitere Informationen

E-Government Offensive 2003-2005

Bei den EU-Gipfeln in Feira und Lissabon wurde von den EU-Mitgliedsländern vereinbart, dass bis Ende 2005 alle wesentlichen Verwaltungsleistungen im Internet verfügbar sein sollen. Die Umsetzung erfolgt in nationalen Konzepten. Auch Österreich strebte an, bis Ende 2005 dahingehend umgerüstet zu sein. Essentiell für eine erfolgreiche Umsetzung war und ist die Zusammenarbeit auf allen Ebenen bei der Erstellung einer umfassenden Strategie und deren Realisierung. Die Bundesregierung startete daher im Mai 2003 eine E-Government Offensive.

Auf Basis des Ministerratsvortrages am 13. Mai 2003 wurde die E-Government Offensive gestartet. Im Juni bzw. Juli haben sich die E-Government Plattform und das E-Cooperation Board konstituiert und umgehend ihre Arbeit aufgenommen.

Im Herbst 2003 wurde die Plattform Wirtschaft ins Leben gerufen, um eine frühzeitige und transparente Einbindung aller E-Government Akteure zu gewährleisten.

Eine kurze Beschreibung dieser Gremien und deren Aufgaben finden Sie unter Entwicklung der Gremien.

Zum Seiteninhalt

Leitbild

Die E-Government-Offensive versteht sich als Motor für eine zielgerichtete und dynamische Entwicklung von E-Government für Österreichs Bürgerinnen und Bürger und der Wirtschaft auf Basis von offenen und international anerkannten Standards. Die Offensive wurde von der Bundesregierung und der Landeshauptleutekonferenz initiiert. Die Offensive involviert Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Ländern, Städten, Gemeinden und der Wirtschaft. Mit der E-Government-Offensive hat Österreich ein ambitioniertes Programm entwickelt. Es liefert damit einen Beitrag Europa zum wirtschaftlich stärksten, wettbewerbfähigsten und sozial verträglichsten Wirtschaftsraum der Welt zu machen.

Mission und Ziele: Die E-Government-Offensive sorgt dafür, dass Österreich als moderner und kundennaher Dienstleistungsstaat allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmerinnen und Unternehmern qualitativ hochwertige, effiziente und kostengünstige Verwaltungsleistungen bietet und sichere Transaktionen ermöglicht. Die E-Government-Offensive stärkt durch eine leistungsfähige Infrastruktur den Wirtschaftsstandort Österreich, führt langfristig zur Entlastung öffentlicher und privater Budgets, bringt eine zeitgemäße Neustrukturierung von Verwaltungsdiensten und -abläufen und sorgt dafür, dass alle von E-Government profitieren. Die E-Government-Offensive unterstützt die Vorreiterrolle Österreichs bei der Entwicklung innovativer technischer Lösungen. Ziel ist es, Österreich mit einem modernen E-Government an die Spitze in Europa zu führen.

Vorteile

Zukunftssichere E-Government-Lösungen bieten Bürgerinnen und Bürger sowie der Wirtschaft:

  • rasche und umfassende Informationen in allen Verwaltungsfragen
  • interaktive Kommunikation und sichere Transaktionen
  • online Dienstleistungen unabhängig von Ort und Zeit
  • die Möglichkeit einer aktiven Mitwirkung
Zum Seiteninhalt

Werte und Prinzipien

E-Government richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von Einkommen oder persönlicher Lebenssituation. Dabei müssen die Interessen jener gewahrt bleiben, die sich an E-Government nicht beteiligen. Durch die Forcierung von E-Government dürfen sozial Schwache in unserer Gesellschaft von staatlichen Leistungen nicht ausgeschlossen oder in der Wahrung ihrer Rechte beschränkt werden. Allen Bevölkerungsgruppen sind neue Chancen zu eröffnen. Daher wird auf die spezifischen Bedürfnisse behinderter Menschen bei technischen Realisierungen besondere Rücksicht genommen.

Die Integration der Verwaltungsabläufe in automatisierte Prozesse wird durch die Vernetzung und intensive Kooperation von Bund, Ländern, Städten, Gemeinden und anderen öffentlichen Einrichtungen ermöglicht. Die Zusammenarbeit beruht auf modernen und kooperativen Kommunikationsformen, die konstruktive Arbeit und schnelle Entscheidungen gewährleisten.

E-Government-Lösungen setzen auf offene zukunftsorientierte Standards, garantieren Nachhaltigkeit und internationale Kompatibilität. Die Sicherheit der Verfahren und der Schutz personenbezogener Daten sind zu gewährleisten. Die öffentliche Verwaltung informiert umgehend und professionell über das E-Government Leistungsangebot.

Zum Seiteninhalt

E-Government Roadmap 2003-2005

Die Roadmap umfasste ca. 70 Projekte im Bereich E-Government. Von internen Verwaltungsprojekten, wie dem Elektronischen Akt, angefangen, über Bürgerprojekte, wie Melderegister oder Kindergeld online, und Unternehmerservices, Körperschaft- und Umsatzsteuer oder Zollerklärungen, bis zu Rahmenbedingungen à la E-Government Gesetz.

E-Government Roadmap 2003-2005. Link öffnet Beschreibung in einem neuen Fenster.

Die E-Government Initiative hat drei Zielgruppen:

  • Bürger (Government to Citizens - G2C)
  • Unternehmer (Government to Business - G2B)
  • Verwaltung (Government to Government - G2G)

Im internationalen Vergleich vorbildlich ist die Umsetzung der Personenbindung und elektronischen Signatur zur Identifikation und Authentifizierung von Personen bei Behördenverfahren. Damit gehört der mühsame Prozess der Registrierung für jedes einzelne Online-Service der Vergangenheit an, genauso wie die vielen Kennungen und Passwörter. Die rechtliche Basis ist das E-Government Gesetz, dadurch gibt es bei allen Einsatzmöglichkeiten ein hohes Sicherheits- und Datenschutzniveau. Mit dem behördlichen Zustelldienst können Bescheide auch elektronisch übermittelt werden.

Zum Seiteninhalt

Weitere Informationen

Bundesgesetz über elektronische Signaturen

Elektronischer Amtshelfer HELP.gv.at

E-Governement Reference-Server
Reference Server Bund, Länder, Gemeinden