Strategie i2010 und IKT-2005+

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Mit der am 1. Juni 2005 von der EU-Kommission vorgelegten Mitteilung "i2010 – Eine europäische Informationsgesellschaft für Wachstum und Beschäftigung" hat sich Europa zum Ziel gesetzt, einen der produktivsten Wirtschaftssektoren der EU, den IKT-Bereich, als zentralen Motor für die Erreichung der Lissabon Ziele zu nutzen.

"Die Union bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen - einem Wirtschaftsraum, der fähig ist, ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und einem größeren sozialen Zusammenhalt zu erzielen."

Als Nachfolgeprogramm von "eEurope" ist "i2010" als umfassende Strategie zur Modernisierung der Gemeinschaftsinstrumente angelegt, mit der Zielsetzung, den Ausbau der digitalen Wirtschaft in Europa voranzutreiben. Dies soll insbesondere durch folgende Maßnahmen erzielt werden:

  • Einheitlicher Informationsraum: Schaffung eines offenen und wettbewerbsfähigen EU-Binnenmarktes für die Dienste der Informationsgesellschaft und der Medien
  • Forschung und Entwicklung: Erhöhung der EU-Investitionen im Bereich IKT-Forschung auf 80 Prozent
  • eInclusion: Förderung einer Informationsgesellschaft die alle Menschen einbezieht.

In Umsetzung dieser Ziele wurde eine ganze Palette von Projekten ins Leben gerufen und in der sog. E-Government Roadmap (vormals "E-Government Masterplan") verankert. Mit Stand September 2005 umfasste die E-Government Roadmap 99 Projekte:

  • 45 Prozent der Roadmap-Projekte konnten bis September 2005 fertig gestellt werden
  • 51 Prozent der Roadmap-Projekte sind im vollen Gange und
  • 4 Prozent der Roadmap-Projekte werden als "laufende Aktivitäten" (weiter)geführt

Die Plattform "Digitales Österreich" koordiniert im neuen Arbeitsprogramm "IKT-Strategie 2005+" die Zusammenarbeit aller Kooperationspartner - Bund, Länder, Städte, Gemeinden und Wirtschaft - im E-Government und stellt ein abgestimmtes Vorgehen sicher.

Informationen zu den Zielsetzungen, Maßnahmen und (Zwischen-)Ergebnissen der i2010 Initiative in Österreich bietet i2010 Österreich.