Large Scale Piloten

  1. Video "LSP Story"
  2. e-CODEX
  3. epSOS
  4. eSENS
  5. PEPPOL
  6. SPOCS
  7. STORKSTORK 2.0
  8. e-SENS event


Video "LSP Story"

Das Video wurde erstellt von Digital Agenda Europa.
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e-CODEX

Das Ziel des Projekts e-CODEX (e-Justice Communication via Online Data Exchange) ist es, in der EU den Bürgerinnen bzw. Bürgern und Unternehmen grenzüberschreitenden Zugang zu Rechtssachen zu ermöglichen und die Interoperabilität zwischen Justizbehörden zu verbessern.

Aufgrund der hohen Mobilität und der europäischen Integration, nehmen Verfahren mit grenzüberschreitenden Auswirkungen stetig zu. Diese Verfahren erfordern die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen nationalen Rechtssystemen. Die Nutzung von IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) macht gerichtliche Verfahren transparenter, effizienter und wirtschaftlicher. Gleichzeitig wird dazu beigetragen, Bürgerinnen bzw. Bürger, Unternehmen, der öffentliche Verwaltung und Rechtsanwendenden einen erleichterten Zugang zum Recht zu verschaffen.

Ziel ist daher nicht nur ein einfacherer Zugang zu (rechtlichen) Informationen, sondern auch die effizientere Abwicklung grenzüberschreitender Fälle.

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Webseite des Projekts e-CODEX


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epSOS

Der Large Scale Pilot (LSP) im Bereich eHealth mit dem Langtitel "EU wide Implementation of eHealth Services to support Continuity of Care: Patient Summary and ePrescription" wurde vertraglich am 1. Juli 2008 gestartet; das Kick-off-Meeting fand am 18./19. September 2008 beim Projektkoordinator SALAR in Stockholm statt.

Kennzahlen des Vorhabens:

  • Zeitrahmen: 01. Juli 2008 bis 31. Dezember 2013
  • Projektdauer: 66 Monate Laufzeit (5 1/2 Jahre)
  • Volumen: 36,5 Millionen Euro Kofinanzierung durch die EU im Rahmen des Competitiveness and Innovation Programm (CIP) im ICT Policy Support Programme,
  • Anzahl der teilnehmenden Länder: 20 EU-Mitgliedstaaten und 3 Nicht-EU-Mitgliedstaaten;
  • Projektpartner / Formation des Konsortiums: 47 Projektpartner: Bestehend aus nationalen Gesundheitsministerien, nationalen/regionalen Kompetenzzentren, einem Industriekonsortium und dem Projekt Manamgement Team:
  • Technisches Projektmanagement: gematik
  • Administratives Projektmanagement: empirica
  • Projektkoordinator: SALAR

Das Bundesministerium für Gesundheit nimmt als zuständge nationale Behörde am Projekt teil. Es hat die Leitung des Arbeitspakets "Dissemination" übernommen, beteiligt sich an der Klärung von Rechtsfragen auf europäischer Ebene und ist für die Liaison (STepS) mit dem eGovernement Large Scale Pilot Projekt STORK verantwortlich.

Die ELGA GmbH ist als nationales Kompetenzzentrum in epSOS vertreten und leitet das Subarbeitspaket "Requirements Management" sowie Teile des Arbeitspakets "Technisches Management". Sie war auch maßgebend bei der Erarbeitung und Festlegung der technischen Anforderungen für die National Contact Points beteiligt. Ferner organisiert und begleitet sie die Teilnahme Österreichs am Pilotbetrieb. Das Engagement der ELGA GmbH zielt darauf ab, aus der Beteiligung an epSOS Synergien für die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) zu schaffen.

Am 13. April 2012 startete der Pilotbetrieb im epSOS Projekt. Für Österreich nimmt in der ersten Phase das Klinikum Wels-Grieskirchen teil. Finden Sie die deutsche Version der Pressemitteilung zum Pilotstart auf den Webseiten von epSOS.

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Webseite des Projekts epSOS


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eSENS

Mit 1.4.2013 wurde ein neues Großpilotprojekt namens eSENS (Electronic Simple European Networked Services) als weiterer Mitstreiter im Aufbau eines EU-weiten digitalen Binnenmarkts gestartet.

Hintergrund des Projekts ist das Bestehen einer Vielzahl von Barrieren, die eine grenzüberschreitende Nutzung öffentlicher elektronischer Dienstleistungen behindern. Dadurch entsteht ein erhöhter Bürokratieaufwand für Bürgerinnen und Bürger bzw. Unternehmen und Potential bleibt ungenutzt. Ohne Interoperabilität zwischen den öffentlichen Verwaltungen der verschiedenen europäischen Staaten ist es kaum möglich, Bürgerinnen und Bürger bzw. Unternehmen europaweite öffentliche digitale Dienstleistungen anzubieten. Das neue Großpilotprojekt steht nicht für sich alleine, es baut vielmehr auf den bisher geleisteten Arbeiten anderer Großpilotprojekte auf, konsolidiert und baut deren Ergebnisse zur elektronischen Identität, elektronischen Signatur, elektronische Dokumente und elektronischen Zustellung, aus. Aufgabe des neuen Projekts wird es sein (1) nationale digitale Dienstleistungsnetze zu verknüpfen und (2) digitale Dienstleistungen im öffentlichen Bereich bestehend auf einer europäischen Standardinfrastruktur auszubauen.

Ziel ist es, (1) Unternehmen ein Tätigwerden im eigenen Land als auch in einem anderen Mitgliedstaat zu erleichtern (zum Beispiel Gründung einer Niederlassung) sowie (2) die Unterstützung für Bürgerinnen und Bürger zu verbessern, die sich zum Beispiel berufs- oder ausbildungsbedingt in einem anderen Mitgliedstaat aufhalten.

Die über 100 Projektteilnehmenden kommen aus 20 europäischen Ländern, einschließlich Norwegen und Türkei. Organisationen wie ETSI (European Telecommunications Standards Institute) und OpenPEPPOL tragen ebenfalls bei.

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Webseite des Projekts eSENS


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PEPPOL

Ziel des internationalen Konsortiums PEPPOL ("PanEuropean Public Procurement OnLine") ist es, das Projekt PEPPOL als "Large Scale Pilot (LSP) E-Procurement" im Rahmen des EU-Programms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) durchzuführen. Als Gegenstand des Projekts PEPPOL wurde eine interoperable Pilotlösung für die öffentliche Beschaffung in den Mitgliedsländern zu implementieren erklärt. Dabei sollen alle Prozess-Schritte von der Bedarfsermittlung bis zur Bezahlung in einem durchgängig elektronisch unterstützten Vorgang abgewickelt werden.

Das Konsortium PEPPOL besteht aus den Ländern Norwegen (Konsortialführer), Deutschland, Italien, Schottland, Dänemark, Österreich, Finnland, Island und Ungarn. Österreich beteiligt sich durch die Arbeitsgemeinschaft PEPPOL.AT ("PEPPOL.AT: Consortium Ministry of Finance and Federal Computing Center").

PEPPOL gliedert sich in folgende in die folgenden Arbeitspakete
(eine österreichische Beteiligung ist jeweils in Klammer angemerkt):
- eSignature
- Virtual Company Dossier (österreichische Beteiligung)
- eCatalog
- eOrder (österreichische Beteiligung)
- eInvoicing (österreichische Beteiligung)
- Project Management (österreichische Beteiligung)
- Awareness, Training and Consensus Building (Österreich ist "Workpackage Leader")
- Solutions Architecture, Design and Validation (österreichische Beteiligung)

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hat im Rahmen des PEPPOL-Projekts das erste transeuropäische Virtual Company Dossier (VCD) erhalten. Für die Verlängerung eines bestehenden Auftrags im Zusammenhang mit egosta, der VCD- Stakeholderbeteiligungsplattform im Internet, wurde Anfang Februar ein Virtual Company Dossier von der Universität Koblenz-Landau in Deutschland an das österreichische BMF versendet. Das VCD ermöglicht es Bewerberinnen und Bewerbern bei Ausschreibungsverfahren, mit einer standardisierten IT-Anwendung Eignungsnachweise zu einem elektronischen Paket zusammenzustellen, um es an jede beliebige Beschaffungsstelle in Europa übermitteln zu können.

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PEPPOL-Webseite


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SPOCS

Unter dem Titel Simple Procedures Online for Crossborder Services (SPOCS) startete per 1. Juli 2009 ein dreijähriges EU-Pilotprojekt zur weiterentwickelten IT-Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie. Ziele des Projekts sind:

  • Effizienzverbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für Dienstleistungserbringende durch Verbindung der unterschiedlichen nationalen E-Government Lösungen
  • Unterstützung innovativer Leistungen und Unternehmen durch die Möglichkeit mit weniger Zeit- und Energieaufwand überall im Binnenmarkt Dienstleistungen anbieten zu können
  • Positive Effekte auf Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum durch Stärkung grenzüberschreitender Tätigkeiten und Schaffung von Zugängen zu neuen Märkten
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und des Handels durch elektronische Dienste, welche etwa bereits im E-Procurement im Einsatz sind
  • Steigerung der Effizienz und Qualität öffentlicher Leistungen durch Entwicklung gemeinsamer Technologien für bessere Zusammenarbeit und Interoperabilität

Die Projektkosten werden von der Europäischen Kommission gefördert. Das Projekt umfasst ein Budget von 24 Millionen Euro (12 Millionen Euro aus Fördermitteln der Europäischen Kommission), wovon auf Österreich rund 1,5 Millionen Euro entfallen. Vertragspartnerinnen und Vertragspartner gegenüber der Europäischen Kommission ist ein Konsortium aus 34 öffentlichen und privatwirtschaftlichen Organisationen aus 15 EU-Mitgliedstaaten (Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowenien, Vereinigtes Königreich) und Norwegen.

Die österreichischen Projektpartner Bundeskanzleramt, Technische Universität Graz, Land Steiermark und Land Wien sind zum Zweck der gemeinsamen und effizienten Projektabwicklung in der Arbeitsgemeinschaft SPOCS.AT organisiert. Mit Steiermark und Wien ist auch die Einbeziehung zweier mit der Dienstleistungsrichtlinie etablierter und einheitlicher Ansprechpartner gewährleistet.

Das Arbeitsprogramm von SPOCS unterteilt sich in eine Analyse-, Spezifikations- und Pilotierungsphase. In letzterer werden die Entwicklungen dem Einsatz unter realen Bedingungen, das heißt in verbindlichen Verfahren zwischen realen Behörden und Dienstleistungserbringenden, unterzogen. Der Pilotbetrieb bleibt zunächst auf wenige Mitgliedstaaten und Berufsgruppen beschränkt. Ziel ist es jedoch die Lösungen und damit gewonnene Erfahrungen später in allen Mitgliedstaaten nutzbringend einzuführen.

Inhaltlich finden sich Themen der österreichischen E-Government Strategie wie elektronische Dokumente und Zustellung, Authentifizierung von Unternehmen, Dokumentensafe, elektronischer Leistungskatalog, Behördenverzeichnis sowie Content Syndizierung im Projekt wieder.

Weitere Informationen

SPOCS-Webseite (Englisch)
SPOCS-Newsletter November 2012 (Englisch)
Auf www.YouTube.com finden Sie ein Informationsvideo zu SPOCS.


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STORKSTORK 2.0

Ende 2011 wurde nach dreieinhalbjähriger Laufzeit das Großpilotprojekt STORK (Secure idenTity acrOss boRders linKed) abgeschlossen.Sein Ziel war es, EU-Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu eröffnen ihren elektronischen Ausweis (Nachweis der elektronischen Identität – "eID") nicht nur im Heimatland, sondern überall in der Europäischen Union zu benutzen und sich mit ihrer nationalen elektronischen Identität europaweit auszuweisen. Ein Ziel aus österreichischer Sicht war dabei auch, die Bürgerkarte in diesem Bereich als ein Leitprojekt beziehungsweise nachhaltiges interoperables Best-Practice-Beispiel für ein europäisches eID-Konzept zu propagieren.

Das (seit 2012 laufende) Nachfolgerpilotprojekt STORK 2.0 besteht aus 58 Partnern und baut auf den Erkenntnissen des Vorgängers auf. Der Fokus liegt nun auf der Identität von juristischen Personen und auf der Abbildung der Vertretungsbefugnis zwischen juristischen und natürlichen Personen, sodass aufbauend auf den STORK–Entwicklungen nun auch das Thema der Vollmachten in den Mittelpunkt rückt. Zudem werden neue Anwendungsgebiete erschlossen, sodass zu E-Government-Applikationen im engeren Sinn nun auch Anwendungen des Wirtschaftsbereichs hinzutreten.

Ziele von STORK 2.0:

  • Herstellung von Interoperabilität zwischen den einzelnen nationalen eID-Lösungen, insbesondere auch unter Einbeziehung der ID-Lösungen für juristische Personen (Vertretungen und Vollmachten)
  • Entwicklung von Spezifikationen und Bausteinen, um dies zu ermöglichen
  • Anerkennung der verschiedenen nationalen elektronischen Identitäten in jedem Mitgliedstaat
  • Zumindest ein Jahr Test der technischen Umsetzungen im Echtbetrieb mit Hilfe von fünf Piloten in den Bereichen eLearning und akademische Qualifikationen, E-Health, E-Banking sowie öffentliche Dienstleistungen für Unternehmen

STORK 2.0 wird in enger Verbindung zu den Großpilotprojekten epSOS, Peppol, Spocs und eCodex, dem thematischen Netzwerk SSEDIC sowie anderen internationalen Aktivitäten im Bereich elektronische Identität durchgeführt.

Weitere Informationen

Webseite des Projekts STORK 2.0
Webseite des Projekts STORK (abgeschlossen)


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e-SENS event

Making e-services a reality in Europe

With more and more Europeans travelling and living in another EU country, demand for cross-border services is on the increase. A significant effort has been already made by the European Commission and member states to make communication between EU countries easier. Numerous projects and initiatives have proved that it is possible, but there is still a long way ahead. Interoperable solutions have been implemented for cross-border services in many areas: e-Health, e-Justice, e-Procurement, business setup. To unlock the full potential of the European Single Market, generic solutions are needed to enable electronic transactions in new areas. The aim of the event will be to present the progress made so far towards this ambitious goal.

The event will present the journey which the European Commission has undertaken, together with member states, towards building seamless e-Government, in particular:

  • the ICT-facilitated public services already made available by Large Scale Projects;
  • the strong need to develop more new public e-services in the digital era;
  • progress in building generic solutions for electronic communication;
  • the future of digital infrastructure for e-services in Europe.

It will also offer an opportunity to learn about the results of the e-SENS project and the steps taken to provide generic and re-usable building blocks for seamless cross-border communication.

Date & location

The event will take place at the Public Research Centre Henri Tudor in Luxembourg on 6th–7th November 2014.

  • Conference opens: 6th November, 2 p.m.
  • Conference ends: 7th November, 2 p.m.
  • Social event: 6th November, 8 p.m.

Further information: http://www.esens.eu/event/making-e-services-a-reality-in-europe/