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Zentraler E-Government-One-Stop-Shop für heimische Unternehmen - Verwaltungskosten senken, Zeit sparen und Innovation fördern
Mehr als 230 Millionen mal pro Jahr müssen heimische Unternehmen bundesrechtlich Informationsverpflichtungen erfüllen. Mit dem vom Finanzminister initiierten Projekt "Verwaltungskosten senken für Unternehmen" will die Bundesregierung den Unternehmen bis 2010 eine halbe Milliarde Euro und bis 2012 eine weitere halbe Milliarde Euro an Verwaltungskosten ersparen. Mit dem nunmehr am 1. Jänner 2010 erfolgten Start des Unternehmensserviceportals (USP) setzt die Bundesregierung einen weiteren Schritt zur Entlastung der Unternehmen.
Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative von Bundeskanzler und Finanzminister. Das Unternehmensserviceportal wird vom Bundesrechenzentrum im Auftrag des Finanzministers eingerichtet und betrieben und kann unter www.usp.gv.at aufgerufen werden. Der Inhalt des Portals wird redaktionell von der Wiener Zeitung betreut, das Unternehmensregister von der Statistik Austria bereitgestellt. Alle Bundesministerien sowie Länder, die Wirtschaftskammer und die Industriellenvereinigung unterstützen dieses Vorhaben. Ziel ist ein zentraler One-Stop-Shop als elektronischer Zugang zu Behörden. Dazu Finanzminister Josef Pröll: "Mit dem Unternehmensserviceportal wollen wir - gerade in schwierigen Zeiten - die Voraussetzungen für unsere heimischen Unternehmen schaffen. Wir durchforsten alle Informationsverpflichtungen auf Vereinfachungsmöglichkeiten und setzen mit dem Launch des Informationsportals den ersten Schritt zur nachhaltigen Entlastung."
Auch Staatssekretär Andreas Schieder meint: "Wir haben einen wesentlichen Meilenstein der Initiative 'Verwaltungskosten senken für Unternehmen' erreicht. Das USP als elektronische Schnittstelle zur Verwaltung entlastet die heimischen Unternehmen und stärkt so den Wirtschaftsstandort Österreich." Beim gemeinsamen Aufbau des Portals wird auf die Erfahrungen und den derzeitigen Informationen von HELP.gv.at zurückgegriffen. "Mit dem Bereich für Unternehmen im HELP.gv.at können wir auf Erfahrungen von mehr als 10 Jahren zurückgreifen. Wir kennen daher die Bedürfnisse der Unternehmen. Der existierende Inhalt für Unternehmen aus HELP.gv,at wird daher in das Unternehmensserviceportal übergeführt. Damit schaffen wir eine Fokusierung für Unternehmen im Unternehmensserviceportal und für Bürgerinnen und Bürger im Bürgerportal HELP.gv.at", berichtet Staatssekretär Josef Ostermayer.
Bis 2013 wird das USP vollständig aktiv sein und viele behördliche Wege können für Unternehmen deutlich einfacher als bisher erledigt werden. "Nur durch die Kooperation aller Verwaltungseinheiten konnte Österreich einen Spitzenplatz im E-Government EU-Benchmarking erreichen. Mit diesem Projekt wird die Vernetzung über Verwaltungsgrenzen hinweg zum Nutzen aller Unternehmen unter Beweis gestellt und die Vorreiterrolle Österreichs einmal mehr unterstrichen", merkt Josef Ostermayer an. Und Josef Pröll: "Mit diesem innovativen Konzept wollen wir in Europa unsere Rolle als E-Government-Vorreiter festigen und ausbauen."
Rückfragehinweise:
Johannes RundBundeskanzleramt, Ballhausplatz 2, 1014 WienTel.: +43 1 531 15-2674johannes.rund@bka.gv.at
Bundesministerium für Finanzen, PressestelleTel.: +43 1 514 33-500 004
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