Digitale Agenda für Europa

Die Digitale Agenda für Europa, eine der 7 Leitinitiativen der Strategie Europa 2020 für Wachstum und Beschäftigung, ist die Basis für die europäische IKT-Politik für die kommenden 5 bis 10 Jahre

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Ziel der Digitalen Agenda ist die Verwirklichung eines europäischen digitalen Binnenmarktes mit modernen Hochgeschwindigkeitsnetzen und interoperablen Anwendungen und damit die Förderung eines nachhaltigen wirtschaftlichen und sozialen Nutzens. Mit rund 100 Maßnahmen, wovon 21 direkt an die Mitgliedstaaten gerichtet sind, und 16 Schlüsselaktionen soll das Ziel eines europäischen digitalen Binnenmarktes erreicht werden. Alljährlich werden die Fortschritte in den Mitgliedstaaten überprüft und anhand eines Scoreboards visualisiert

Im Bereich E-Government bestehen folgenden Leistungsziele:

  • 100 Prozent Breitbandversorgung für alle bis 2013,
  • (schnelle) Breitbandversorgung aller EU-Bürgerinnen und Bürger mit 30 Mbit/s oder mehr bis 2020,
  • (ultraschnelle) Breitbandversorgung bis 2020 von 50 Prozent der europäischen Haushalte mit 100 Mbit/s,
  • bis 2015 sollen 50 Prozent der EU-Bürgerinnen und EU-Bürger online einkaufen,
  • Erhöhung der regelmäßigen Internetnutzung von 60 Prozent auf 75 Prozent beziehungsweise von 41 Prozent auf 60 Prozent in benachteiligten Bevölkerungsgruppen,
  • bis 2015 Halbierung (von 30 Prozent auf 15 Prozent) des Bevölkerungsanteiles, der noch nie im Internet war,
  • bis 2015 sollen 50 Prozent der Bevölkerung elektronische Behördendienste nutzen,
  • bis 2015 sollen die Investitionen in IKT auf 11 Milliarden Euro gesteigert werden.

Am 19. April 2016 wurde der "E-Government-Aktionsplan 2016-2020, Beschleunigung der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung" veröffentlicht.

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