EU-Benchmark 2014

Moderne und transparente Internetdienste der österreichischen Verwaltung wurden erneut von der Europäischen Kommission einem Benchmark unterzogen und erreichen sehr gute Platzierungen.

Mit dem "eGovernment Benchmark 2014" wurden heute die Ergebnisse der 12. Vergleichsstudie zu Internetdiensten der Verwaltung veröffentlicht. "Unsere E-Government-Angebote sind auch im internationalen Vergleich gut, aber wir müssen weiterarbeiten und uns verbessern, um nicht zurückzufallen“, betont Sonja Steßl, Staatssekretärin für öffentliche Verwaltung und E-Government.

Bei den Key Enablers (Schlüsseltechnologien) war Österreich schon im Spitzenfeld und konnte sich dort weiterhin halten. Besonders gut bewertet wurde die Schlüsseltechnologie Handy-Signatur als sichere und einfach zu handzuhabende elektronische Identität. "Eine gesicherte Identität im Internet und rechtsgültige elektronische Unterschrift sind in der digitalen Welt essentiell. Die Handy-Signatur ist ein einfaches Werkzeug, um sich in Internet eindeutig auszuweisen und Dokumente vor unbemerkten Manipulationen zu schützen", so die Staatssekretärin.

Bereits mehr als 520.000 Personen in Österreich nutzen die Handy-Signatur aktiv, um beispielsweise online Amtswege komfortabel durchzuführen oder auch um Online-Geschäfte der Privatwirtschaft sicherer und effizienter zu gestalten.

Sehr gute Ergebnisse konnte Österreich auch bei der Verfügbarkeit von Online-Services erzielen, insbesondere bei der Arbeitssuche und bei Unternehmensgründungen. Positive Erwähnung findet Österreich bei den mobilfähigen Services: Rund die Hälfte der Webseiten sind mobilfähig. Besonders gut hat Österreich zudem bei der Online-Verfügbarkeit von Services in den Lebenslagen "Arbeitsverlust" und "Unternehmensgründung" abgeschlossen.

"Mein Ziel im E-Government-Bereich ist eine Republik 2.0. Die Bürgerinnen und Bürger sollen das Recht haben, alle ihre Amtswege online erledigen zu können. Alle Services der Verwaltung, jeder Kontakt mit Behörden muss auch digital angeboten werden. Beim heutigen Reformdialog im Bundeskanzleramt habe man sich auf wichtige Maßnahmen im Verwaltungsbereich geeinigt, um diesem Ziel rasch näher zu kommen", betont Kanzleramt-Staatssekretärin Steßl abschließend.

Der "eGovernment Benchmark" wird seit dem Jahr 2001 durchgeführt und prüft den E-Government-Fortschritt in 33 Ländern (EU-Mitgliedstaaten, Island, Norwegen, Serbien, Schweiz und Türkei; "EU28+"). Dabei konzentriert sich die Analyse innerhalb der teilnehmenden Länder auf bestimmte Lebenslagen (Unternehmensgründung, Arbeitslosigkeit, Jobsuche und Studium) und fünf zentrale Schlüsseltechnologien: eID, eDocuments, Authentic Sources (Register), eSafe und SSO (single sign on).

Dokument

eGovernment Benchmark Framework 2012-2015