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Muna Duzdar: "Vorteile und Potentiale digitaler Technologien übertreffen die Gefahren"

Die Staatssekretärin bei der 11. Fachtagung des "Bundesweiten Netzwerks Offene Jugendarbeit" in Wien

Bei der diesjährigen Fachtagung des "Bundesweiten Netzwerks Offene Jugendarbeit" unter dem Titel "digitale Jugendarbeit" in Wien warnte Staatssekretärin Muna Duzdar vor zunehmenden Gefahren durch Hasspostings, Diskriminierung sowie gezielten Falschinformationen im Netz. Die Digitalisierung sei auf vielfältige Art und Weise in den Alltag und mit den kulturellen Gewohnheiten der Jugendlichen verwoben. Um den Herausforderungen der neuen Technologien entgegenzutreten brauche es daher neue und oftmals kreative Wege. "Falschinformationen und Hetze sind keine Meinungen, sondern werden bewusst genutzt, um Angst zu schüren und um politische Ziele durchzusetzen. Die Dimensionen, die diese Shitstorms annehmen, gefährden inzwischen unsere Demokratie als Ganzes", so die Staatssekretärin.

Vor 2 Monaten sei die Beratungsstelle #gegenhassimnetz eröffnet worden, die bereits hunderten Nutzerinnen und Nutzern geholfen habe. Das Angebot der Beratungsstelle sei bisher europaweit einzigartig: Es ziele darauf ab, schnell und unbürokratisch zu helfen, Kontakt mit den Social Media Plattformen und den Behörden herzustellen und Techniken der Gegenrede zu fördern.

Trotz dieser bedenklichen Vorgänge würden jedoch die Vorteile der Digitalisierung überwiegen. "Ich bin davon überzeugt, dass die Potentiale von digitalen Technologien die Gefahren übertreffen. Wir müssen nur vorbereitet sein und gemeinsame Wege finden, um diese zu überwinden", so Staatssekretärin Duzdar.

Rückfragehinweis:
Mag. Markus Stradner
Bundeskanzleramt – Büro Staatssekretärin Mag. Muna Duzdar
Pressesprecher der Staatssekretärin
Telefon: +43 1 531 15-20 40 65
Mobil: + 43 664 885 40 022
E-Mail: markus.stradner@bka.gv.at