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Sonja Steßl: "Nachwuchs-Hackerinnen und -Hacker für mehr Cyber-Sicherheit gewinnen"

Die Digitalstaatssekretärin zur Cyber Security Challenge 2016

Sonja Steßl mit Nachwuchs-Hackern und weiteren Teilnehmern des Pressegesprächs "Hacker-Abwehr als Berufschance" im Rahmen der Austria Cyber Security Challenge 2016 © BKA/Hans Hofer
Sonja Steßl mit Nachwuchs-Hackern und weiteren Teilnehmern des Pressegesprächs "Hacker-Abwehr als Berufschance" im Rahmen der Austria Cyber Security Challenge 2016 © BKA/Hans Hofer

"Um die Chancen der Digitalisierung bestens nutzen zu können, brauchen wir geniale Köpfe. Die Cyber Security Challenge ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, jungen Menschen mit dem Wettbewerb eine Bühne zu bieten, wo sie sich mit anderen jungen Hackerinnen und Hackern verschiedener Nationen messen können", sagte Digitalstaatssekretärin Sonja Steßl heute, Mittwoch, im Rahmen des Pressegesprächs "Hacker-Abwehr als Berufschance", anlässlich dessen die Austria Cyber Security Challenge 2016 präsentiert wurde. Der Aspekt des Teambuildings sei besonders wichtig und der öffentliche Dienst profitiere vom "frischen Wind", der gerade bei solchen Themen gut benötigt werden könne. "Aus diesem Grund unterstützen wir als Bundeskanzleramt sehr gerne diese Challenge. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Glück und hoffe, dass wir dabei geniale Hackerinnen und Hacker auf die helle Seite der Macht ziehen und für den Schutz der Cyber-Sicherheit gewinnen können", betonte Staatssekretärin Steßl.

Ohne Vernetzung und Koordination mit anderen Stellen könne der genialste Experte das Netz nicht optimal schützen. Gemeinsam mit dem Innen- und Verteidigungsministerium sowie der Wissenschaft und Wirtschaft erarbeite das Bundeskanzleramt derzeit mit Hochdruck ein neues Cyber-Sicherheits-Gesetz – die Reaktion auf Hackerangriffe sei wichtig, indem man gut zusammenarbeite und daraus lerne, so Steßl.

Das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport unterstützt seit 2012 die Cyber Security Challenge. Oberst Walter Unger erläuterte, wie wichtig die Förderung junger Talente sei: "Das Österreichische Bundesheer hat seit einigen Jahren den Auftrag, Landesverteidigung auch im Cyberraum sicherzustellen. Cyber Defence bedeutet, dass wir permanent ein hohes Maß an Sicherheit produzieren müssen. Daher braucht das Bundesheer, wie alle Behörden und Unternehmen, hochqualifizierte Leute. Mit dem Cyber-Grundwehrdienst bieten wir jungen Talenten die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten und ihr Wissen einzubringen. Damit und mit anderen Angeboten wie Praktika tragen wir dazu bei, dass junge Leute ihre Karriere in der Cyber-Sicherheit finden."

Die Austria Cyber Security Challenge findet in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt, dem Bundesministerium für Inneres und dem Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport statt. Von 9. Mai bis 31. August 2016 dauert die Qualifikationsphase der Austria Cyber Security Challenge 2016. Schülerinnen, Schüler, Studierende und Lehrlinge aus ganz Österreich stellen in diesem Wettbewerb ihr computerspezifisches Know-how unter Beweis. Die Challenge wurde ins Leben gerufen, um junge Cyber-Sicherheitsexperten zu erkennen und zu fördern.

Mit Staatssekretärin Sonja Steßl und Oberst Walter Unger, Leiter der Abteilung Cyber Defence & IKT-Sicherheit im Abwehramt, diskutierten Armin Sumesgutner, Director Service Networking Planning bei der A1 Telekom Austria AG, Christian Kollmitzer, Vizerektor am FH Technikum Wien sowie Aron Molnar und Dominic Rogetzer, die Finalisten aus 2015 und Gewinner der European Cyber Security Challenge.

Fotos sind auf der Fotoservice-Seite des Bundespressedienstes online verfügbar.

Rückfragehinweis:
Mag. Petra Hafner, Pressesprecherin
Büro Staatssekretärin Mag. Sonja Steßl
Tel.: +43 1 531 15-204062
Mobil: +43 664 610 63 84
petra.hafner@bka.gv.at