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Wahlkartenbestellung für die Bundespräsidentenwahl mit Handy-Signatur oder E-Card mit Bürgerkartenfunktion

Wie schon bei der Europa- oder der Nationalratswahl in den Vorjahren können auch bei der Wahl der Bundespräsidentin oder des Bundespräsidenten am 24. April 2016 wieder Vorteile für Antragstellende und Behörden lukriert werden.

Viele Wahlberechtigte werden erneut auf die Möglichkeit des Wählens mit Wahlkarte zurückgreifen. Dabei ist die elektronische Antragstellung auf Ausstellung einer Wahlkarte eine besonders bequeme Art, die Wahlkarte zu bestellen.

Frist Die Online-Beantragung der Wahlkarten ist bis zum 20. April 2016 (24 Uhr) möglich.

Wird der elektronische Antrag dann auch noch mit Handy-Signatur (oder E-Card mit Bürgerkartenfunktion) erledigt, hat sich die antragstellende Person mit sicherer Identität ausgewiesen. Das hat zur Folge, dass die derart beantragte Wahlkarte von der Behörde als einfaches Schreiben verschickt werden kann. Die Antragstellerin oder der Antragsteller muss die zugestellte Wahlkarte nur mehr aus dem Briefkasten nehmen. Wird der Antrag dagegen nicht mit elektronischer Signatur erledigt, erfolgt die Zusendung mittels Einschreiben, welches gegebenenfalls am Postamt abgeholt werden muss.

Bei Standardpostversand nach Antragstellung mit elektronischer Signatur profitieren die Wahlberechtigten durch den Wegfall von Weg- und Wartezeiten und die Wahlbehörden (somit alle Städte und Gemeinden) durch den Entfall der Einschreibgebühr. Dies bedeutet eine Entlastung von 2,20 Euro pro versandte Wahlkarte, so dass der Versand an Stelle von 3,80 Euro im Gemeindebudget nur mit 1,60 Euro zu Buche schlägt.

Viele Städte und Gemeinden haben diese "Win-Win-Situation" für Wahl-/Stimmberechtigte und Behörden bereits in der Vergangenheit zu nutzen gewusst. Sie bieten daher auch für die Bestellung der Wahlkarten zur Teilnahme an der Bundespräsidentenwahl wieder elektronische Antragsformulare an, die mit Handy-Signatur oder E-Card mit Bürgerkartenfunktion unterschrieben werden können. Vielfach wird der Online-Antrag – auch über HELP.gv.at aufrufbar – zur Verfügung gestellt.

Hinweis Die Bestellung von Wahlkarten per Online-Formular und elektronischer Signatur ist abhängig davon, ob diese Variante von der jeweiligen Wohnsitzgemeinde (= zuständige Stelle) angeboten wird. Prüfen Sie auf HELP.gv.at unter "Wahl-/Stimmkarte – Antrag auf Ausstellung" bzw. auf der Webseite Ihrer Wohnsitzgemeinde ob diese einen signierbaren Online-Antrag zur Verfügung stellt. Detaillierte Informationen dazu bieten die zuständigen Behörden vor Ort.

Wie komme ich zur Handy-Signatur?

Ihr Mobiltelefon (oder auch Ihre E-Card) kann in nur wenigen Minuten und kostenlos mit der Bürgerkartenfunktion ausgestattet werden. Dazu stehen österreichweit zahlreiche Registrierungsstellen zur Verfügung. Neben allen österreichischen Finanzämtern bieten bereits viele Städte und Gemeinden die Vor-Ort-Aktivierung an. Detaillierte Information zu Öffnungszeiten etc. finden Sie in der Liste aller Registrierungsstellen auf www.buergerkarte.at. Zur Aktivierung der elektronischen Signatur sind lediglich das eigene Mobiltelefon (die eigene E-Card) und ein gültiger amtlicher Lichtbildausweis mitzubringen.

Zur Aktivierung der Handy-Signatur stehen außerdem auch online komfortable Möglichkeiten zur Verfügung.

Nutzen Sie die Handy-Signatur nicht nur für die elektronische Wahlkartenbeantragung sondern auch für die Erledigung von zahlreichen weiteren Anwendungen (zum Beispiel Durchführen Ihrer Arbeitnehmerveranlagung, Anfordern eines Versicherungsdatenauszuges bei der Sozialversicherung, Einsichtnahme bei ELGA oder im neuen Pensionskonto und vieles mehr).

Mehr Informationen

Für Fragen stehen nachstehende Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:

Wahlabteilung des BMI
Telefon: +43 1 531 26 27 00
E-Mail: wahl@bmi.gv.at