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Domänenverwaltung GV.AT

Worum es geht

Die Errichtung eines gemeinsamen Netzwerkes für die öffentliche Verwaltung bedingt neben den erforderlichen technischen Aspekten (wie der Verwaltung der Subnetze) auch eine Strukturierung des symbolischen Namensraumes.

Die nachfolgenden Richtlinien dienen dem Zweck, Autorität und Verantwortlichkeit für die Namensgebung in der Internet-Domäne gv.at zu dezentralisieren. Die Registrierung und Verwaltung der Domänen unter gv.at liegt im Verantwortungsbereich des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort.  Im technischen Betrieb wird die gv.at-Domäne durch die IKT des Magistrats der Stadt Wien (Wien Digital) sowie durch die Universität Wien (AcoNET) unterstützt.

Welche Domänennamen zulässig sind und welche Organisationen gv.at-Domänen nutzen dürfen, regelt die
Naming- und Domainregistrierungs-Policy (PDF).

Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger

Bürgerinnen und Bürger können sich darauf verlassen, dass durch das Namensschema die gesuchten Informationen der öffentlichen Verwaltung und angeschlossener Organisationen ohne umständliches Suchen im Internet gefunden werden. Durch vereinheitlichte Schreibweise zum Beispiel der Gemeinde-Domänennamen, die vom Städtebund vorgegeben wurde, ist es möglich, ein einheitliches Erscheinungsbild zu erzeugen.

Eine Änderung der bisher verwendeten Domänen in anderen TLDs ist nicht nötig. Die "gv.at"-Domäne kann zusätzlich zu anderen Domänen unter Verwendung der gleichen Ressourcen (zum Beispiel Web- und Mailserver) eingesetzt werden, Weiterschaltungen von anderen Domänennamen können automatisiert erfolgen. Somit ist für die Bürgerinnen und Bürger der Domänenname transparent.

Wer berechtigt ist, eine Domäne zu beantragen und nach welchen Kriterien eine solche vergeben wird, ist in der "Internetdomainverwaltung gv.at Naming- und Domainregistrierungs-Policy" geregelt.

Die Policy zielt darauf ab, das Bild der öffentlichen Verwaltung im Internet einheitlich erscheinen zu lassen und die Einhaltung diverser Sicherheits- und organisatorischer Anforderungen zu garantieren und gilt im Speziellen für Behördendomänen beziehungsweise "gv.at"-Domänen. Das Dokument kann auch als allgemeine Richtlinie von anderen Anbietern von Webseiten herangezogen werden.

Die Verwaltung der Internetdomäne "gv.at" liegt in der administrativen Hoheit des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort. Anträge und Anfragen können formlos unter Angabe einer Kontaktadresse als E-Mail an post.ikt@bmdw.gv.at  eingebracht werden. Die Verwendung des (unten angeführten) Antragsformulars erleichtert die Abwicklung, ist aber nicht zwingend. Ab Vollständigkeit der Antragsdaten kann eine Erledigung zumeist in weniger als 48 Stunden erfolgen.

Weitere Informationen

Etwaige Anfragen sowie die Anträge selbst sind an die E-Mail-Adresse post.ikt@bmdw.gv.at zu richten.

Exkurs: EU-Domänen

Auf Initiative der EU steht seit 2006 die Top-Level-Domain ".eu" zur Verfügung. Nachdem die Sunrise-Perioden I und II (Vorabregistrierungsfristen) bereits abgelaufen sind, ist eine Registrierung nach dem "First Come First Serve" Prinzip seit 7. April 2006 allgemein möglich.

Weitere Informationen zur Domäne ".eu"

EURid