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E-Invoicing (Richtlinie 2010/45/EU)

Richtlinie betreffend die Verwendung von elektronischen Rechnungen im öffentlichen Auftragswesen

Die Europäische Kommission hat Ende Juni 2013 einen Richtlinien-Vorschlag betreffend die Verwendung von elektronischen Rechnungen im öffentlichen Auftragswesen vorgelegt. Die Richtlinie (RL) hat zum Ziel, die Verwendung und Akzeptanz von elektronischen Rechnungen (E-Rechnungen) im öffentlichen Auftragswesen zwingend vorzusehen und gleichzeitig Rahmenbedingungen für die Interoperabilität von E-Rechnungen zu entwickeln. Bislang werden lediglich 4 bis 15 Prozent aller Rechnungen elektronisch erstellt. In Österreich gilt seit 1. Jänner 2014, dass der Bund ausschließlich elektronische Rechnungen akzeptiert (vgl. § 5 Absatz 2 IKTKonG). Nähere Informationen sind unter www.erechnung.gv.at verfügbar.

Die Richtlinie wurde begleitet durch eine Mitteilung, in welcher die Europäische Kommission ihre Vision über die Digitalisierung der gesamten öffentlichen Auftragsprozesse, von der Veröffentlichung bis zur Bezahlung, beschreibt und als "durchgängig elektronische Vergabe öffentlicher Aufträge" bezeichnet.

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