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Elektronische Zahlung / E-Rechnung an den Bund

So wie beim traditionellen Behördenverfahren können auch beim elektronischen Verfahren für Unternehmen Kosten und Gebühren anfallen. Es gibt bereits verschiedenste Online-Zahlungssysteme, beginnend mit dem Online-Banking über verschiedene mobile Zahlungssysteme wie etwa Paybox bis hin zu Kreditkarten. All diese Online-Zahlungssysteme können in das elektronische Behördenverfahren integriert werden. Für die Einbindung von Online-Zahlungssystemen wurde eine spezielle Schnittstelle exakt für diese Ansprüche entwickelt: EPS-online.

So wie heute schon bei Einkäufen in vielen Internet-Shops die Zahlungsmodalitäten bequem und rasch abgewickelt werden können, funktioniert auch die Elektronische Zahlung im E-Government. Die Behörde bekommt noch während der Verfahrensabwicklung die elektronisch signierte Rückmeldung der erfolgten Zahlung (etwa durch die Bank). Die Behörde muss nicht, wie es in den Zeiten des Zahlscheins üblich war, auf den Zahlungseingang warten, um das Verfahren abzuschließen, sondern kann sofort loslegen. Ein Unternehmen, das in einem Online-Formular die Zahlungsform "EPS-Online-Überweisung" auswählt, wird direkt auf die Seite des Online-Banking Systems seiner Bank weitergeleitet.

Praxisbeispiele für die Elektronische Zahlung im E-Government gibt es viele. So etwa die "Strafregisterbescheinigung" oder die "Elektronische Meldebestätigung". Nach dem Beantragen der Meldebestätigung wird die Gebühr komfortabel über ein elektronisches Zahlungssystem entrichtet.

Seit 1. Jänner 2014 sind die Vertragspartnerinnen und Vertragspartner des Bundes im Waren- und Dienstleistungsverkehr verpflichtet, Rechnungen ausschließlich in elektronisch strukturierter Form einzubringen.

Bereits seit 1. Jänner 2013 ist die Einbringung von E-Rechnungen an den Bund über das Unternehmensserviceportal möglich. Nach einer ersten Prüfung auf formale Fehler wird die elektronische Rechnung an die entsprechende Dienststelle weitergeleitet. Eine Rechnungskopie im PDF-Format wird automatisch erzeugt und an die in der elektronischen Rechnung angegebene(n) E-Mail-Adresse(n) als Bestätigung der Einbringung rückübermittelt. Hat die Rechnungseinbringung nicht funktioniert, macht das System die Absenderin, den Absender darauf aufmerksam.

Die elektronische Übermittlung von Rechnungen an den Bund und die daraus resultierende automatische Verarbeitung beschleunigen Verwaltungsabläufe und helfen, Kosten zu sparen. Neben den Einsparungen bei den Portogebühren führt die E-Government-Lösung auch zu einer Reduktion von Umweltbelastungen.

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