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Die Plattform Digitales Österreich

Organisation von E-Government in Österreich als Kooperation von Bund, Ländern, Städten, Gemeinden und Wirtschaft

Im September 2005 wurden Strukturen geschaffen, die den zukünftigen Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, internationale Zusammenarbeit und laufende Innovation Rechnung tragen. Da sich in den vergangenen Jahren die Aufgabenstellungen und die Arbeitsweise in der E-Koordination und IKT-Strategie (Informations- und Kommunikationstechnik) des Bundes stabilisiert haben, wurde die bestehende Organisation konsolidiert und an die neuen Entwicklungen angepasst.

Die im Jahr 2001 festgelegte Strategie wird in ihren wesentlichen Elementen weitergeführt. Dabei wurden in den Aufgabenbereich der bisherigen IKT-Strategie des Bundes andere koordinierende Aufgaben einbezogen, um die bislang bestandene Vielfalt von Gremien zu konzentrieren. Die beschriebenen Aufgabenstellungen des IKT-Boards und des E-Cooperation-Boards werden unter dem strategischen Dach der Plattform Digitales Österreich vereint und im Rahmen der IKT-Strategie wie bisher wahrgenommen.

Zur Absicherung der Nachhaltigkeit wurden die organisatorischen und betrieblichen Agenden des E-Governments in einem Bereich des BKA – IKT-Strategie des Bundes – zusammengefasst. Dieser Bereich ist auch für das E-Government- und das Signaturrecht sowie für die Umsetzung von HELP.gv.at als zentrales Bürgerportal zuständig.

Schematische Abbildung der Gremien
Die Plattform Digitales Österreich im Auftrag der Bundesregierung besteht aus:.der Führungsebene der Plattform; Bund, Länder, Städtebund, Wirtschaftskammer (WKÖ), Hauptverband der Sozialversicherungsträger (HV/SV), Freie Berufe; Digitales Österreich IKT-Bund (Ministerien) und Digitales Österreich BLSG (Bund, Länder, Städte, Gemeinden, Wirtschaft).

Die Führungsebene der Plattform bildet der Chief Information Officer (CIO) des Bundes (Vorsitz), die Leitung des Bereichs IKT-Strategie im Bundeskanzleramt (Geschäftsführung) und der Sprecher der Plattform (Public Relations und Affaires).

Damit sind auch eine zielgerichtete Kommunikation der festgelegten Strategien und eine beschleunigte Umsetzung gewährleistet. Der Erfolg von E-Government in Österreich beruht auch auf der Kooperation von Bund, Ländern, Städten, Gemeinden und Wirtschaft. Viele Initiativen von Gemeindebund (zum Beispiel Kommunalnet.at), Städtebund (zum Beispiel Egora) sowie vielen best practices in Stadt, Gemeinde und Land haben Auszeichnungen (Speyrer Qualitätswettbewerb, Staatspreis Multimedia und E-Business und so weiter) erhalten und leisten einen wichtigen Beitrag zum flächendeckenden Angebot.

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