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Stammzahlenregisterbehörden-Verordnung 2009

Die Verordnung regelt die für die Umsetzung des Bürgerkartenkonzepts notwendigen Tätigkeiten der Stammzahlenregisterbehörde und ihr Zusammenwirken mit ihren Dienstleistern.

Die wesentlichsten Regelungen betreffen:

  • Das Verfahren zur Erstellung von Personenbindungen, insbesondere die Aufgaben der Eintragungsstellen, die Identitätsfeststellung und den Personenbindungsdatensatz.
  • Die Umrechnung von bereichsspezifischen Personenkennzeichen (bPK) in bPK aus einem anderen Bereich, bPK-Errechnung bei bestimmten Vollmachtsverhältnissen und die Ausstattung von Datenanwendungen der Auftraggeber des öffentlichen Bereichs.
  • Die elektronische Darstellung und Nachprüfbarkeit von Vollmachtsverhältnissen im Bürgerkartenkonzept.

Die Möglichkeit, Vertretungsverhältnisse über die Bürgerkarte elektronisch nutzbar zu machen, zählt zu einer der besonderen Errungenschaften des österreichischen Bürgerkarten-Konzepts.

Die Stammzahlenregisterbehörde signiert den Vertretungsdatensatz und verhindert dadurch die unbemerkte Fälschung solcher Eintragungen auf der Bürgerkarte. Die Stammzahlenregisterbehörde bietet online die Möglichkeit an, sich einen Überblick über gewährte Vollmachten zu verschaffen und diese dort auch zu widerrufen.

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Stammzahlenregisterbehördenverordnung 2009